Abdichtung von Trink- und Brauchwasserbehältern

Ohne Wasser kann der Mensch nicht leben. Deshalb machen Wasserverbände, Kommunen und freie Versorgungsbetriebe diesen wertvollen Rohstoff in ausreichender Menge verfügbar. Die Qualität des Wassers ist dabei von besonderer Bedeutung. Viele Behälter sind jedoch nur noch eingeschränkt brauchbar. Zahlreiche Brauch- und Trinkwasserbehälter in Städten und Gemeinden weisen altersbedingte Mängel auf. Ihre fachgerechte Sanierung stellt hohe Anforderungen an die Qualifikation der ausführenden Unternehmen und an Untergrundvorbereitung und Materialien. Im Bereich Trinkwasserbehälter werden mineralische Abdichtungsprodukte, geprüft nach DVGW - Arbeitsblatt W 347 sowie mit bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen, eingesetzt. Die Produkte erfüllen Hygiene- und Dichtigkeitsanforderungen gleichermaßen.

Einfach & sicher zum Ziel

  1.  

    1. Die Regelwerke EG - Trinkwasser - Richtlinie: DVGW , DIN 1045 und DIN EN 206 sind im Rahmen der Sanierung zu beachten.
  2.  

    2. Für den Auftrag der mineralischen Abdichtung ist der Untergrund entsprechend durch z.B. Feststoffstrahlen vorzubereiten. Der Untergrund muss eine Haftzugfestigkeit von mind. 1,0 N/mm² aufweisen.

  3.  

    3. Hohlkehlen, insbesondere am Fußpunkt, sind nach der Untergrundvorbereitung mit weber.tec 933, Radius ca. 5 cm, auszurunden.

  4.  

    4. Nach Aushärtung von weber.tec 933 erfolgt im Bereich von Trinkwasserbehältern der 3 -malige Auftrag von weber.tec 930 im Schlämm- oder Spachtelverfahren auf den mattfeuchten Untergrund. Die Wasserbehälter dürfen max. 15 m Wassersäule aufweisen.

  5.  

    5. Im Bereich von Sprinklerbehältern wird weber.tec Superflex D 2 in mind. 2 Lagen im Schlämm- bzw. Spachtelauftrag aufgebracht. Die Wasserbehälter dürfen max. 10 m Wassersäule aufweisen. Eine Wasserbelastung der Abdichtungen darf erst nach vollständiger Durchtrocknung erfolgen.