Renovierungsanstriche und -beschichtungen auf Flachdächern

Bitumendachflächen sind stets und ständig der Witterung ausgesetzt. Neben den hohen Temperaturschwankungen unterliegen Dächer auch photochemischen Einflüssen. Bitumenwerkstoffe werden dadurch auf Dauer stark beansprucht. Im Laufe der Langzeitbelastung tritt nach und nach eine Versprödung der Dachwerkstoffe ein. Andere Werksoffe wie zum Beispiel Faserzement werden mit der Zeit unansehnlich und verlieren ihre natürliche Schutzhaut und nehmen mehr Wasser auf. In der Folge siedeln sich Flechten und Moose an. Durch die Beschichtung mit hochwertigen Kunststoffdispersionen kann die Lebensdauer verlängert und die Ästhetik derartiger Dachkonstruktionen verbessert werden. Exemplarisch finden Sie hier Beispiele für die Ausführung von Renovierungsarbeiten zur Erhaltung von Flach- und Faserzementdächern.

Einfach & sicher zum Ziel

  1.  

    1. Untergrundbeschaffenheit und Details verdienen besondere Beachtung. Deren Zustand ist von entscheidener Bedeutung für den Erfolg einer Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahme. Bevor mit einer Dachsanierung begonnen wird, muss auch geprüft werden, wie der Aufbau der Gesamtkonstruktion ist, um spätere Schäden aufgrund von z. B. erhöhten Feuchtegehalten zu vermeiden.

  2.  

    2. Alte Dacheindeckung auf Schäden und Risse prüfen. Gegebenenfalls Risse mit weber.tec 911 schließen.

  3.  

    3. Häufig weisen alte Dachhäute aus Bitumenwerkstoffen Blasen, durch eingeschlossene Luft auf. Aufgerissene Blasen werden geöffnet, die Feuchtigkeit entfernt und mit weber.tec 911 ausgespachtelt. Anschließend wird die Stelle geschlossen und überspachtelt. Nicht gerissene Blasen werden mittels Erhaltungsanstrich auf Bitumenbasis überarbeitet.

  4.  

    4. Damit Renovierungsanstriche gut haften, müssen alte Dacheindeckungen mit weber.tec 902 grundiert werden.

  5.  

    5. Grundierungen sollten immer im Roll- oder Bürstenstreichverfahren aufgetragen werden, damit eine gute Staubbindung und somit ein guter Haftverbund zum Untergrund erzielt wird.

  6.  

    6. Anschlüsse an Dachabläufe, Dachdurchdringungen, wie z. B. Lichtkuppeln, sind ebenfalls kritische Details. Hier muss vor Ausführung einer Erhaltungsmaßnahme die Dichtigkeit überprüft und ggf. nachgedichtet werden.

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    7. Nach Trocknung des Voranstrichs erfolgt die flächige Überarbeitung mit z. B. der Schutzbeschichtung weber.tec 905.

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    8. Bekiesen der Dachfläche um UV-Schutz herzustellen.
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    9. Garagen werden im Regelfall nicht konventionell erstellt, sondern als Beton-Fertiggaragen. Vorteil: die gesamte Konstruktion erfolgt in Betonfertigteilwerken. Das schließt die Dachbeschichtung ein. Zur Wartung dieser Dachflächen werden Produkte wie z.B. weber.tec 905, weber.tec 960 oder weber.tec Superlfex D24 verwendet.

  11.  

    10. Bevor Schönheits- und Wartungsanstriche mit weber.tec 960 auf Faserzementwelldächern aufgetragen werden, müssen diese von Schmutz und Vermoosungen befreit und mit weber.tec 960 V grundiert werden.