Möglichkeiten zur Schichtdickenkontrolle und Durchtrocknungsprüfung

Die Einhaltung der Schichtdicke von Bauwerksabdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumenabdichtmassen (PMBC) und flexiblen Dichtungsschlämmen ist einer der wesentlichen Punkte für eine dichte, sichere und dauerhafte Kelleraußenwandabdichtung. Daher wird in den Regelwerken, wie z. B. DIN 18533, PMBC-Richlinie oder Dichtschlämmen-Richtline großer Wert auf die Beachtung der Mindestschichtdicken gelegt. Bei der Anwendung von spachtel- schlämm- oder spritzfähigen Werkstoffen muss die Auftragsdicke kontrolliert werden, um die Funktionstüchtigkeit der Abdichtung sicherzustellen. Da die Durchtrocknung der Werkstoffe auch von der Schichtdicke beeinflusst wird, muss diese geprüft werden, bevor der Keller mit Erdreich angefüllt wird.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Schichtdicken

    1. Die erforderliche Trockenschichtdicke von PMBC, FPD und Dichtungsschlämmen richtet sich nach der Wasserbelastung.

  2.  

    2. Kontrolle der Auftragsdicke mittels Schichtdickenmesser.
  3.  

    3. Kontrolle der Auftragsdicke durch Einbettung des weber.sys 981.
  4.  

    4. Schichtdickenkontrolle durch Anwendung der Schichtdickenkelle bei der Verarbeitung von weber.tec Superflex 10.
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    5. Schichtdickenkontrolle durch Anwendung der Schichtdickenkelle bei der Verarbeitung von weber.tec Superflex D 24.
  6.  

    6. Glättspachtelung des mittels Schichtdickenkelle aufgebrachten Deckauftrages bei Verwendung von weber.tec Superflex D 24.
  7.  

    7. Werden Dichtungsschlämmen wie z.B. weber.tec Superflex D 2 im Spachtelverfahren verarbeitet, kann die gleichmäßige Schichtdicke sehr gut mit einem Spitzzahnglätter erzielt werden. Hier erfolgt der Auftrag mittels Zahnleiste Nr. 2.

     

  8.  

    8. Glättspachtelung des mittels Spitzzahnglätter aufgebrachten Deckauftrages aus weber.tec Superflex D 2.
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    9. Die Durchtrocknung überprüft man am besten an Referenzmustern, die in der Nähe der Kellerabdichtung gelagert werden. Das Muster sollte, wie hier dargestellt, in unterschiedlicher Schichtdicke angelegt werden.

  10.  

    10. Der Durchtrocknungszustand wird durch Anschneiden der Referenzbeschichtung geprüft.

  11.  

    11. Erst nach der Durchtrocknung kann mit der Verlegung von Schutz- und Dämmplatten begonnen werden.

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