Sockelabdichtung mit Türanschluß bei WDV- Systemen

Zur Basis eines dauerhaft trockenen Baukörpers gehört auch der dauerhaft abgedichtete Sockelbereich. Der Sockel ist hochbelastet durch Temperaturschwankungen, Spritzwasser, Salze und Frost-/Tauwechsel. Um eine homogene,nahtlose und fachgerechte Abdichtung vom Keller bis zum Sockel herzustellen ist es entscheidend zu wissen wie die Fassade ausgeführt wird und wo die Geländeoberkante später liegt. Handelt es sich um einen WDVS- Sockel, so empfehlen wir die Abdichtung gem. DIN 18533 mit flexibler Dichtungsschlämme oder der Reaktivabdichtung weber.tec Superflex D24 auszuführen.

Einfach & sicher zum Ziel

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    1. Kratzprüfung: eine handwerkliche Prüfung, um festzustellen, ob Zementleim auf der Betonfläche vorhanden ist. Vorhandene Zementleimschichten sind mechanisch zu entfernen, da sie sich häufig vom Untergrund ablösen und keinen ausreichenden Dichtungsträger darstellen.

  2.  

    2. Bei Anschluss des Sockels an ein WDV-System erfolgt die Ausführung der Abdichtung bis zur Sockeloberkante. Dazu sind zuvor Ausbrüche und Fehlstellen mit einer Breite und Tiefe von mehr als 5 mm mit z.B. weber.tec 933 zu schließen. Im Anschluss folgt der Auftrag der Grundierung aus weber.prim 801, 1:1 Raumteile mit Wasser verdünnt.

     

  3.  

    3. Oberflächenprofilierte oder haufwerksporige Untergründe sind mit einer Füllspachtelung aus weber.tec Superflex D 24, 3:1 RT mit Quarzsand (Körnung 0,1-0,5 mm) verschnitten, zu egalisieren.

  4.  

    4. Fertig ausgeführter Abdichtungsgürtel bis ca. 30 cm über Geländeoberkante. Im Bereich von späterer Geländeoberkante bis 20 cm unter Gelände wird die Kellerabdichtung überlappend aufgetragen.

  5.  

    5. Im Falle von überstehendem Hintermauerwerk wird die Abdichtung ausgehend von der Bodenplatte bzw. Kellerdecke  horizontal unter Einarbeitung von weber.tec 982 um das aufgehende Mauerwerk herumgeführt und bis 30 cm im Sockelbereich hochgeführt. Alternativ kann vorab eine Negativkehle weber.tec 933 aus hergestellt werden. In dem Fall kann die Einlage von weber.tec 982 in die Abdichtungsschicht entfallen.

  6.  

    6. Abdichtungsdetail Fenster-/ Türanschluß. In den Eckbereichen wird weber.sys 982 in die 2- lagige Abdichtung aus weber.tec Superflex D2/D24 eingearbeitet. Nach Antrocknung wird die zweite Lage der Abdichtung aufgeschlämmt.

  7. 7. Das Fenster- /Türprofil wird vollständig eingedichtet und an die umlaufende Sockelabdichtung angeschlossen.

     

  8. 8. Im Bereich der Türschwelle wird vollständig weber.tec 982 in die 2- lagige Abdichtung eingearbeitet.

  9. 9. Fertig eingedichteter Detailpunkt nach Durchtrocknung.

  10. 10. Ansicht der WDVS- Fassade nach Fertigstellung der Türschwellendetails.

  11. 11. Herstellung des Feuchteschutzes des Sockelputzsystems. Die Schutzabdichtung aus weber.tec Superflex D2/D24 wird bis ca. 5 cm über Gelände ausgeführt. Die Abdichtungsschicht ist mit weber.ton Fassadenfarben, vorzugsweise mit Silikonharzfarben, weber.ton 411, oder Silikatfarben, weber.ton 414 überstreichbar.

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