Ausgleich von Holzfußböden

In der Sanierung und Renovierung von Altbauten ist es oft notwendig, vorhandene Holzuntergründe für die nachfolgende Aufnahme von Oberbelägen vorzubereiten. Herkömmliche Spachtelmassen stoßen dort schnell an ihre Grenzen, da sie die konstruktionsbedingten Bewegungen nicht ausreichend kompensieren können. Hier ist es wichtig, ein System einzusetzen, das bei dieser Problematik ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Durch die Kombination von weber.floor 4320 Renovations- und Holzbodenausgleich schnell mit dem hochfesten Armierungsgewebe weber.floor 4945 Systemgewebe können kritische Untergründe und Holzfußböden sicher und dauerhaft ausgeglichen werden.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Untergrundprüfung und Vorbereitung

    1. Der Holzuntergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein. Haftungsmindernde Bestandteile auf der Oberfläche sind sorgfältig zu entfernen.
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    2. Zur Erhöhung der Tragfähigkeit muss der Holzuntergrund ausreichend mit der Unterkonstruktion verschraubt werden. (Schraubenabstand max. 40 cm). 
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    3. Offene Stoßfugen müssen durch geeignete Maßnahmen, z.B. ausspritzen mit einem Acryl-Fugendichtstoff oder mittels Grundierspachtelung, geschlossen werden.

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    4. Das Einlaufen der Fließspachtelmasse in Randfugen verursacht Schallbrücken. Darüber hinaus kann der kraftschlüssige Verbund von unterschiedlichen Bauteilen Spannungsrisse hervorrufen.
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    5. Deshalb muss der direkte Anschluss der Bodenfläche zu angrenzenden Bauteilen (z.B. Wänden, Rohrdurchführungen usw.) durch den Einbau eines Randdämmstreifens verhindert werden.
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    6. Holzuntergünde werden zunächst mit weber.floor 4716 Haftgrundierung vorgrundiert. Dazu wird das Konzentrat 1:1 mit Wasser verdünnt und mit dem Besen oder einer Bürste aufgetragen.

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    7. weber.floor 4945 Systemgewebe ist faltenfrei auszulegen und die einzelnen Bahnen müssen mindestens 5 cm überlappen.

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    8. Das Gewebe kann am Untergrund z. B. mit Tackerklammern fixiert werden. Dadurch kann ein Verschieben des Gewebes während der Spachtelarbeiten verhindert werden. Hierbei ist die Größe der Tackerklammern so zu wählen, dass ein minimaler Bewegungsspielraum des Gewebes zum Untergrundes während des Einbaues gewährleistet ist.
  9. Verarbeitung

    1. weber.floor 4320 Renovations- und Holzbodenausgleich schnell wird, beginnend am tiefsten Punkt des Untergrundes, in Bahnen auf die vorbereitete Bodenfläche gegossen.

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    2. Anschließend wird die Ausgleichsmasse mit einer Glättkelle oder einem gezahnten Rakel in der benötigten Schichtdicke (mind. 10 mm dick) gleichmäßig verteilt und eben abgezogen. Bei stark unebenen Böden sollten zuvor Höhenmarken gesetzt werden. Die Entlüftung der Ausgleichsmasse erfolgt durch das Abstreifen mit dem flach aufgesetzten Zahnrakel.
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    3. Die Belegung mit Fliesen kann nach 1 Tag, Textilbeläge, Linoleum und PVC kann nach 3 Tagen und Parkett, Laminat kann nach 7 Tagen erfolgen. Zur Aufnahme von keramischen Belägen und Naturstein, sollte der Belag zunächst durch den Einbau der Trittschalldämm- und Entkopplungssysteme weber.sys 830 oder weber.sys 831 bzw. bei höheren Verkehrslasten weber.sys 832 entkoppelt werden. 

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    4. Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 880 oder weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen.