Nachträgliche Wärmedämmung in der Denkmalpflege (innen und außen)

In der Denkmalpflege ist es sinnvoll, dass bei der Fassadensanierung zugleich die Wärmedämmung verbessert wird, ohne das eine Dämmung mit Platten ausgeführt wird. Hier kommt dann ein mineralischer Wärmedämmputz zum Einsatz. Eine weitere Möglichkeit stellt die Innendämmung mit einem Wärmedämmputz dar. Bis 5 cm Dicke kann in der Regel ohne
Nachweis gedämmt werden. Größere Dicken sollten zuvor mit dem WUFI-Verfahren o.ä. berechnet werden.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Untergrundprüfung

    1. Alter, nicht tragfähiger Putz wird komplett abgeschlagen.

  2.  

    2. Nicht tragfähige Fugen auskratzen.

  3. Vorbehandlung

    3. Die komplette Fassade reinigen.

  4. Verarbeitung

    4. Das Mauerwerk mit einem voll deckenden Spritzbewurf z. B. weber.therm 500 oder weber.san 160 WTA vorspritzen.

  5.  

    5. Bis zu einer Dicke von 40 mm wird der Wärmedämmputz z.B. weber.therm 505 HDP einlagig, bei größeren Dicken bis 100 mm mehrlagig aufgebracht.

  6.  

    6. Nach einer Standzeit des Dämmputzes von 1 Tag pro cm Auftragsdicke muss bei einem Dünnschichtputz eine ca. 5 mm bis 8 mm dicke Armierungsschicht aus weber.therm 300 aufgebracht werden, in die das Armierungsgewebe weber.therm 310 eingebettet wird.

  7.  

    7. Für dickschichtige Oberputze, wie z.B. den Edelkratzputz weber.top 204 AquaBalance, wird die Armierungsschicht waagerecht aufgekämmt, sonst rau abgezogen.

  8.  

    8. Je nach Oberputz bzw. Witterung muss der Unterputz gegebenenfalls vorgenässt oder mit weber.prim 403 Universalgrundierung grundiert werden.

  9.  

    9. Der Oberputz wird entweder maschinell oder von Hand aufgetragen.

  10.  

    10. Je nach Oberputz wird die Oberfläche mit geeignetem Werkzeug strukturiert bzw. gekratzt.