Einfaches und schnelles Vorgehen bei der Badezimmersanierung

Das moderne Badezimmer vereint Funktionalität und Ästhetik in individuell gestalteten Räumen. Der Einsatz von entsprechenden Verlegematerialien ermöglicht es, alte Nasszellen rationell in neu gestaltete Wohlfühloasen zu verwandeln. Dabei muss in vielen Fällen der alte Fliesenbelag nicht entfernt werden, sondern kann mit einem neuen, modernen Fliesenbelag überarbeitet werden. Das spart Zeit, reduziert die Staubbelastung und den Bauschutt.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Vorbereitung

    1. Haftungsmindernde Verunreinigungen auf der Oberfläche des alten Fliesenbelages sind sorgfältig zu entfernen. Fettige und ölige Bestandteile sind mit fettlösendem Reiniger zu entfernen.

  2.  

    2. Eventuell ist ein Niveauausgleich oberhalb des alten Fliesenbelags notwendig. Dieser kann mit dem Ausgleichs- und Reparaturspachtel weber.plan 818 ausgeführt werden. Die Verlegung der Wandfliesen kann bereits nach 5 Stunden erfolgen.

  3.  

    3. Auch Gestaltungselemente sind mit weber.sys 834 Fliesenbauplatten, die z. B. mit weber.xerm 861 verklebt werden, realisierbar.

  4. Verarbeitung

    1. Die Übergänge vom Niveauausgleich zum alten Fliesenbelag sind mit einer Gewebespachtelung z. B. aus weber.xerm 861 und dem Fliesen-Armierungsgewebe weber.sys 835 zu versehen.

  5.  

    2. Tragfähige alte Fliesenbeläge werden zunächst mit weber.prim 803  grundiert.

  6.  

    3. Feuchtigkeitsbeanspruchte Wandflächen, z.B. im Duschbereich, sind mit weber.xerm 844 bzw. weber.tec 822 (in 2 Arbeitsgängen) und den zum Dichtsystem gehörenden Dichtbändern und Manschetten weber.tec 828 abzudichten.

  7.  

    4. Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht z. B. mit weber.xerm 861 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

  8.  

    5. Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken.
  9. Verarbeitung Boden

    1. Alte  Zementestriche können, wenn nötig, mit z.B. weber.plan 813-25 ausgeglichen werden. Diese Flächen werden vorher mit weber.prim 801 grundiert.

  10.  

    2. Nach Trocknung der Ausgleichsschicht wird eine Kontaktschicht z. B. mit weber.xerm 861 aufgespachtelt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60 ° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

  11.  

    3. Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.
  12. Verfugung

    1. Nach Aushärten des Fliesenklebers kann der gesamte fertige Belag (Wand und Boden) mit dem wasser- und schmutzabweisenden Longlife-Premium Fugenmörtel weber.fug 875 BlueComfort verfugt werden. Dieser Fugenmörtel zeichnet sich durch eine hohe Sanitärreinigerbeständigkeit aus.

  13.  

    2. Anschluß- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 880 oder weber.fug 881 elastisch zu verfugen. Bei Natursteinbelägen ist weber.fug 883 einzusetzen. Zur Haftverbesserung ist je nach Saugfähigkeit weber.fug 884 / 885 zur verwenden.