Herstellen einer Abdichtung im Verbund mit Bahnenware (wt825)

Zur schnellen Abdichtung von feuchtigkeitsempfindlichen Untergründen in Innenbereichen hat sich u.a. die Verbundabdichtung als Bahnenware etabliert. Die Dichtfolie und Dampfbremse kann in Duschen und Nassräumen mit haushaltsüblicher Nutzung sowie in Duschanlagen und gewerblichen Küchen oder Werkstätten etc. eingesetzt werden. Des Weiteren können Terminarbeiten in Dampfbädern oder Saunen unter keramischen Belägen problemlos und sicher durchgeführt werden. Aufgrund der vordefinierten Foliendicke von 0,5mm ist keine weitere Abdichtungsschicht mehr erforderlich. Die Verklebung des Wunschbelages kann direkt auf weber.tec 825 erfolgen.

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Vorbereitung

    1. Saugende Untergründe mit weber.prim 801 grundieren.

  2.  Abdichtung

    1. Nach vollständiger Trocknung der Grundierung wird in allen Anschlussbereichen das elastische Dichtband weber.tec 828 DB75 eingebaut. Dazu wird das Dichtband in das Mörtelbett aus weber.xerm 859 F eingebettet und mit Spachtel oder Glätter angedrückt.

  3.  

    2. Mit einem 4 mm Zahnglätter wird weber.xerm 859 F auf den abzudichtenden Untergrund aufgekämmt.

  4. 3.  Die zuvor zugeschnittenen Bahnen aus weber.tec 825 werden zunächst im Wandbereich ins frische Kleberbett eingelegt und mit einem geeigneten Werkzeug blasenfrei angedrück und geglättet.

  5.  

    4. Im Anschluss wird auch im Bodenbereich mit einem 4mm Zahnglätter der weber.xerm 859F auf den abzudichtenden Untergrund aufgekämmt.

  6.  

    5.  Die ebenfalls zuvor zugeschnittenen Bahnen aus weber.tec 825 werden nach dem gleichen Prinzip wie im Wandbereich mit einem geeigneten Werkzeug blasenfrei angedrückt und geglättet.

  7.  

    6. Die Bahnen aus weber.tec 825 werden stumpf gegeneinander gestoßen. Die Übergänge der Fugenstöße werden mit einem Schleppstreifen aus weber.tec 826 DB 120 überarbeitet. In hochbeanspruchten Bereichen muss die Verklebung mit weber.tec 827S durchgeführt werden.

  8. Verlegung

    1. Zur Belagsverlegung wird zunächst eine Kontaktschicht aus weber.xerm 859 F vorgelegt. Sofort danach wird mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45 - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufgezogen.

  9.  

    2. Bevor eine Hautbildung einsetzt, wird die Fliese in das frische Kleberbett eingeschoben und angedrückt.

  10. 3. Nach der Verlegung der Wandfliesen erfolgt die Bodenverlegung, ebenfalls mit weber.xerm 859 F. Es ist darauf zu achten das eine ausreichend große Zahnung verwendet wird, um ein vollsattes Mörtelbett zur gewährleisten.

  11. Verfugung

    1. Nach Aushärten des Fliesenklebers kann, je nach Nutzung, die Verfugung mit weber.fug 875 BlueComfort oder weber.fug 873 erfolgen.

  12.  

    2. Auch bei der Verfugung der Bodenfliesen sollte die Auswahl der Fugenmörtel auf die jeweilige Nutzung abgestimmt sein. In chemisch beanspruchten Bereichen sollte weber.xerm 848 zur Anwendung kommen.

  13. 3. Anschluss- und Bewegungsfugen sind mit weber.fug 880 oder weber.fug 881 elastisch zu verfugen. In Lebensmittelbereichen ist weber.fug 882 zur verwenden. Zur Haftverbesserung ist, je nach Saugfähigkeit weber.fug 884 /885 zur verwenden.