weber.rep duo Betonsanierung

…denn Sie erledigen alle Arbeitsschritte mit nur zwei Produkten.

Betonsanierung Haftbrücke

Beton als Baustoff

Beton wurde bereits vor rund 2.000 Jahren als Baustoff eingesetzt. Der Einsatz im Bauwesen in der heutigen Bandbreite ist allerdings erst seit einigen Jahrzehnten möglich.

Technische Entwicklungen wie die Kombination mit Betonstahl bzw. anderen Bewehrungen, aber auch die Entwicklung, z.B. von Fließmitteln und Verzögerern, haben Beton zu dem gemacht, was er heute ist: Der meist genutzte Baustoff der Welt.

Die Öffentlichkeit verbindet mit Beton häufig Infrastruktur-Großprojekte wie Tunnel, Brücken oder andere Ingenieurbauwerke.

Der Baustoff Beton ist jedoch auch in großem Umfang in städtischen Gebäuden wie Wohn- und Bürohäuser, Garagen, Schulen, Schwimmbäder und Sportanlagen zu finden, bei denen Beton in der Unterkonstruktion oder als Sichtbeton verbaut wird.

Seit Mitte des 20ten Jahrhunderts kommt Beton immer stärker in zahlreichen Bauwerken zum Einsatz. Qualitätsanforderungen und Technologien waren zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem heutigen Niveau. So begegnet man Alterungserscheinungen und Schäden, z.B. Abplatzungen und Korrosion. Die Ursachen sind vielschichtig, der Sanierungsbedarf ist seit Jahren erheblich.

    Betonbauwerke prägen seit Jahrzehnten das Gesicht unserer Städte. Planer und Bauherren haben schon lange das gestalterische Potenzial von Beton erkannt, einem Baustoff, der sich auf der einen Seite einem nüchternen und pragmatischen Baustil anpasst, aber ebenso kühne architektonische Experimente ermöglicht.

    Wie jeder Baustoff altert auch Beton und bedarf der Pflege. Saint-Gobain Weber bietet mit seinem Betonsanierungssystem die optimale Lösung, um Schäden an Bauteilen und Sichtbetonflächen schnell und unkompliziert auszubessern. Dauerhaft attraktive Betonbauwerke erhöhen die Akzeptanz und Zufriedenheit von Bewohnern und Nachbarschaft und tragen langfristig zur Aufwertung ganzer Stadtbezirke und Kommunen bei.

    Der normative Rahmen der Betonsanierung

    Betonsanierungsmörtel werden maßgeblich geregelt in der europä- ischen Norm EN 1504-3, statisch und nicht statisch relevante Instandsetzung. Weitere Regelwerke für die Instandsetzung von Betonbauteilen sind die ZTV-Ing. „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für den Schutz von Ingenieurbauwerken“ und die „Rili“ – DAfStB*-Richtlinie – Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen.

    rep R4 duo erfüllt die Anforderungen der Klasse R4 nach EN 1504- 3 sowie M2 gem. „Rili“. Somit kann das System auch an statisch relevanten Bauteilen, wie z.B. Stützen, Fassaden, Widerlagern eingesetzt werden. Beton schützt auf Grund seiner Alkalität (pH-Wert 14) die vorhandene Stahlbewehrung vor Korrosion. Durch äußere Einflüsse wie Wasser und Kohlendioxid wird die Alkalität des Betons gesenkt. Sobald durch diese Carbonatisierung der natürliche Korrosionsschutz des Bewehrungsstahles verloren geht, führt diese zur Beschädigung der Stahlbetonkonstruktion. Durch die korrosionsbedingte Volumenvergrößerung des Bewehrungsstahles wird die überdeckende Betonschale abgedrückt.

    Auch Umwelteinflüsse wie starke Frost-/Tau-Wechsel, eine hohe Chloridbelastung durch den Einsatz von Streusalz, saurer Regen, andere Säuren sowie Abrieb und Verschleiß greifen den Beton an. Je höher die Betonüberdeckung, desto höher ist der natürliche Schutz vor Korrosion. Beton wird daher, je nach Art der Belastung, in verschiedene Expositionsklassen nach EN 206 mit unterschiedlichen Betonüberdeckungen gegliedert. Die Mindestanforderung, Klasse X0, liegt bei 20 mm Überdeckung, etwa für Sauberkeitsschichten. Klasse XC4 für frei bewitterte Außenbauteile fordert mind. 40 mm Überdeckung.

    Schäden an Betonbauwerken können daneben auch durch eine unzureichende Verarbeitung des Frischbetons entstehen. Typische Verarbeitungsfehler sind: Überwässerung des Betons, unzureichende Betonüberdeckung, unzureichende Verdichtung oder Verzögerungen beim Betoneinbau.

    4 Anwendungen mit nur 2 Produkten

    Bei der klassischen Betonsanierung sind vier Arbeitsschritte mit standardmäßig vier unterschiedlichen Produkten auszuführen.
    Weber bietet mit seinem neuen Betonersatzsystem PCC ein vielseitig einsetzbares, praxisorientiertes System, welches aus lediglich zwei Produkten besteht.

    weber.rep KB duo: Korrosionsschutz und Haftbrücke in einem

    weber.rep R4 duo: Reparaturmörtel R4/M2/PCC und Feinspachtel in einem

    Beide Produkte bieten die duale Anwendung für den klassischen Einsatz im Bereich von Wand- und Deckenbauteilen. Dies gilt auch für statisch relevante Bereiche, denn das System entspricht der höchsten europäischen Anforderungsklasse der EN- 1504-3, Klasse R4.

    Neben der Verschlankung des Sortiments, wodurch Anwendung und Lagerhaltung vereinfacht werden, zeichnet sich das System durch exzellente Produkteigenschaften aus. Der Reprofilierungsmörtel kann zeitsparend einlagig aufgebracht werden. Das Betonsanierungssystem von Weber erfüllt somit die höchsten Ansprüche an Material und Verarbeitungskomfort mit nur zwei Produkten.

    Produkteigenschaften

    • Leichte Verarbeitung, hohes Standvermögen
    • Sehr gute Haftung, hohe Festigkeiten > 45 N/mm² Druckfestigkeit
    • Sehr gute Sichtbetoneigenschaften
    • Hohe Schutzwirkung/sehr widerstandsfähig
    • Schichtdicken bis 50 mm pro Lage bei nur 0,5 mm Größtkorn
    • feines Oberflächenbild

    Systemvorteile

    • 4 Anwendungen mit nur 2 Produkten
    • erfüllt die höchste Anforderung der EN 1504-3 – Klasse R4
    • hohe Ausführungssicherheit
    • hervorragende Verarbeitungseigenschaften
    • mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis
    • universelle Anwendung
    • geringer Bestell- und Lageraufwand
    Infrastrukturbau
    Bautenschutz / Abdichtung

    Flughafen Düsseldorf

    Dachsanierung mit dem Betonsanierungssystem weber.rep duo.