Kellerboden bei aufsteigender Feuchtigkeit / Nässe von unten sanieren

Schritt für Schritt Anleitung zur Anwendung der Systemlösung für feuchte Böden

Einfach & sicher zum Ziel

  1. Untergrundvorbereitung

    1. Untergrund hinsichtlich ausreichender Tragfähigkeit überprüfen. Entfernen von haftungsmindernden Bestandteilen.
    1. Ebenheitsprüfung und anschließende Berechnung von Schichtdicke und Materialbedarf.
  2. Boden-/ Wandanschluss

    1. Anlegen einer mineralischen Hohlkehle aus weber.tec 933 im Übergangsbereich Boden / Wand.
    1. Nach Grundierung wird im Übergangsbereich eine Abdichtung aus weber.tec Superflex D 24 vollflächig bis ca. 20 cm überlappend in den Bodenbereich hinein aufgetragen.
    1. Ausführung ohne Hohlkehle am Wand-Boden-Anschluss bei vorhandenem Putz: Nach Durchtrocknung der Abdichtung erfolgt das Einkleben des weber.floor 4960 Randdämmstreifen.
  3. Grundierung mineralischer Untergründe

    1. Vollflächiger Auftrag der Systemgrundierung weber.prim 932 P. Die Grundierung wird 1 : 3 RT mit Wasser gemischt und anschließend satt in den Untergrund eingebürstet.
  4. Grundierung Ziegeluntergründe:

    1. Vollflächiger Auftrag von weber.tec 941 als sperrende Grundierung. Der Auftrag erfolgt 2-fach und unverdünnt. weber.tec 941 wird satt und intensiv in den Untergrund eingebürstet.
    1. Anmischen des selbstverlaufenden Dichtspachtels. Der Mischvorgang erfolgt solange, bis die Masse vollständig homogen gemischt ist.
    1. Ausgießen des selbstverlaufenden Dichtspachtels.
    1. Das Material wird frisch in frisch zügig ineinander gegossen.
    1. Im Randbereich wird der Dichtspachtel überlappend auf die weber.tec Superflex D 24 Abdichtung aufgebracht.
  5. Überprüfung der Schichtdicke:

    1. weber.tec 932 wird je nach Erfordernis und Untergrun in Schichtdicken von 5 - 30 mm aufgebracht. Bei Ziegelböden beträgt die Mindestschichtdicke 15 mm.
  6. Oberflächenbehandlung:

    1. Nach dem Auftrag und nach Erreichen der erforderlichen Schichtdicke wird die Fläche mit einem Flächenrakel geglättet. Bei höheren Schichtdicken wird zur Entlüftung das Durchschlagen mit der Schwabbelstange empfohlen.
    1. Fertige, ausgeglichene und ebene Oberfläche frisch nach Fertigstellung der Ausgleichs- und Abdichtungsarbeiten.
    1. Die fertige Oberfläche ist nach ca. 3-5 Stunden begehbar, und nach endgültiger Durchhärtung nach 7 Tagen voll belastbar, d.h. direkt nutzbar, stuhlrollen- und abriebfest.
  7. Zusätzlicher Schutz vor Radonbelastung:

    1. Dazu wird vor Auftrag von weber.tec 932 die gesamte Fläche mit weber.tec Superflex D 24 in 4 mm Trockenschichtdicke abgedichtet. Nach Durchtrocknung wird weber.tec 932 ohne weitere Grundierung in mindestens 10 mm Schichtdicke aufgebracht.

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