Hochwertige Systeme für die Industriebodensanierung

Lagerhalle mit Industrieboden

Bodenflächen leisten in der Industrie einen wichtigen Beitrag zur betrieblichen Infrastruktur.

Untergrundvorbereitung

Ist der Untergrund nicht sorgfältig vorbereitet, nutzt das beste Bodensystem nichts – die Beschichtung kann keinen Verbund zum Untergrund eingehen und löst sich bereits bei geringen Belastungen wieder ab. Welche Methode der Untergrundvorbereitung im konkreten Einzelfall erforderlich ist, lässt sich durch einfache Tests ermitteln

  1. Reinigen
    Wenn der Untergrund als solcher beschichtungsfähig ist, genügt es, mit einem Industriestaubsauger lockere Teile, Staub sowie etwaiges Strahlgut zu entfernen.
  2. Schleifen
    Tragfähige Estrichflächen und Beschichtungen können durch Flächenschleifen vorbereitet werden. Im Anschluss muss man die Oberfläche nochmals gründlich saugen.
  3. Kugelstrahlen
    Das gebräuchlichste Verfahren zur Vorbereitung von Bodenflächen ist das Kugelstrahlen. Durch das Aufschleudern von Stahlkugeln werden oberflächliche Verunreinigungen und Zementschlämme entfernt sowie Lunker geöffnet.
  4. Fräsen
    Müssen größere Schichtdicken abgetragen werden, etwa bei ölverseuchten Oberflächen, kann dies mittels Fräsen erfolgen. Danach ist ein weiterer Arbeitsgang mit Kugelstrahlen vorzusehen.
  5. Höchstdruckwasserstrahlen
    Bei stark verölten oder mit Chloriden verseuchten Betonböden kann die Oberfläche auch mit Höchstdruckwasserstrahlen bei einem Druck von circa 2.000 bar abgetragen werden.
Mehrwert

ANWENDUNGSTIPP

Ausgleich von Rautiefen

Bislang war die Beseitigung größerer Rautiefen bei zementgebundenen Bodenflächen mit einem großen Zeitund Kostenaufwand verbunden. Abhilfe schafft die selbstverlaufende Ausgleichsmasse weber.floor 4655 Industry ResinBase von Weber.

Sie kann bei Schichtdicken von 10 Millimetern bereits nach rund 24 Stunden mit einem Reaktionsharz beschichtet werden.

1. Geringe Beanspruchung

Lager- und Technikräume, Fußgängerbereiche, private Garagen

Bei Industrieböden, die nur gering beansprucht werden, genügen oftmals wirtschaftliche Systeme in Form einer Imprägnierung oder Versiegelung, um einen dauerhaften Schutz zu erzielen.

Imprägnierung bindet Staub

Eine einfache, farbvertiefende Imprägnierung dient vor allem der Bindung von Staubpartikeln, die in vielen Industriebetrieben verstärkt anfallen. Meistens handelt es sich um Abrieb, der entweder aus der Produktion oder von den mineralischen Bodenflächen stammt.

Dieser Abrieb ist nicht nur lästig für die Mitarbeiter, sondern kann empfindlichen Maschinen auch Schäden zufügen. Die Imprägnierungen von Weber schützen den Untergrund vor weiterem Abrieb. Sie verfestigen die Oberfläche und fixieren dauerhaft die nur schwach gebundenen Partikel.

Versiegelung schützt vor Verschmutzung

Unbehandelte Untergründe sind selbst bei geringer Beanspruchung oftmals bereits nach kurzer Zeit unansehnlich. Darüber hinaus lassen sich solche Oberflächen nur schwer reinigen, da Schmutz in die Poren eindringt. Eine Versiegelung schließt die Poren und schafft eine einfach zu reinigende Oberfläche. Außerdem bietet sie Planern mit zahlreichen Farbvarianten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Versiegelungen von Weber bieten einen wirtschaftlichen Schutz für alle zement- und magnesitgebundenen Böden sowie Gussasphaltflächen.

Mehrwert

GESTALTUNGSTIPP

Mineralische Designböden

Mineralische Designböden liegen voll im Trend. Museen, Galerien, Boutiquen, aber auch hochwertige Loftwohnungen schätzen den puristischen Charme von Industrieböden, um Möbeln oder Ausstellungsstücken einen edlen und gleichzeitig zurückhaltenden Untergrund zu geben.

Der zementgebundene Endbelag Weber DesignFloor bietet dank natürlicher Materialien und unterschiedlicher Farbtöne eine Vielzahl hochwertiger Gestaltungsvarianten. Er ist für leichte mechanische Belastungen geeignet.

2. Normale Beanspruchung

Lagerräume, Autowerkstätten, Produktion, Fußgängerbereiche

Bodenflächen mit normaler Beanspruchung finden sich bei Industriebetrieben in den unterschiedlichsten Bereichen.

Es kann sich dabei um Werkstätten und Produktionshallen handeln, frei bewitterte Zonen oder auch stark frequentierte Fahrwege. Weber hält für die unterschiedlichsten Anforderungen eine entsprechende Lösung bereit.

Griffige Oberflächen

Bei einer regelmäßigen Nassbelastung ist es wichtig, dass die Bodenflächen feuchtigkeitsunempfindlich sind. Darüber hinaus hat die Berufsgenossenschaft eigens Vorschriften und Empfehlungen zur Griffigkeit formuliert. Diese finden Sie in der BGR 181.

Die gewünschte Rutschhemmung lässt sich mithilfe von Abstreumaterialen erzielen, die in die frische Beschichtungsmasse eingebaut werden.

In der Praxis haben sich Mischungen aus abgestuften Quarzsanden bewährt. Durch die unterschiedlichen Körnungen können gezielt spezifische Rutschhemmungsklassen hergestellt werden.;

Mehrwert

SICHERHEITSTIPP

Elektrische Ableitung

In vielen Fertigungs- und Montagebereichen besteht die Gefahr einer elektrostatischen Entladung. Vor allem, wenn sich explosive Luftgemische bilden können – wie beim Umgang mit Lösemitteln oder Sprengstoff – sind besondere Maßnahmen dringend erforderlich.

Weber bietet daher Bodensysteme aus Reaktionskunststoffen, die elektrostatische Aufladungen umgehend ableiten und zudem einen leistungsfähigen Schutz vor mechanischen sowie chemischen Belastungen bieten.

3. Hohe mechanische Beanspruchung

Produktionshallen, Labore, Hochregallager, Tiefgaragen

Für mechanische Belastungen liefert Weber zementgebundene, selbstverlaufende Beschichtungssysteme, die sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht neue Maßstäbe setzen.

Hochbelastbar und langlebig

Trotz der geringen Schichtdicke zeichnen sich die Systeme durch enorme mechanische Belastbarkeit und lange Lebensdauer aus. So gewährleistet die hohe Haftfestigkeit der Materialien, dass die Beschichtung einen optimalen Verbund mit dem Untergrund eingeht.

Die kunststoffvergütete Materialoberfläche kompensiert die von Rollen und Rädern erzeugten Druckund Schubkräfte. Sie ist schlagzäh und neigt nicht zu Abplatzungen. Umfangreiche Erfahrungen zeigen, dass die Oberflächen selbst bei Schwerlastfahrzeugen eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit aufweisen.

Mineralische Baustoffe sehr emissionsarm

Die zementgebundenen Beschichtungssysteme von Weber werden dem stetig wachsenden Bedürfnis nach einer gesunden und umweltfreundlichen Bauweise gerecht. Alle Produkte basieren auf einer mineralischen Rezeptur.

Auf der Baustelle werden sie lediglich mit Wasser angemischt. Darüber hinaus sind die Beschichtungen sehr emissionsarm. Sie tragen das Gütesiegel EMICODE EC 1 PLUS und genügen damit den höchsten Anforderungen an den Emissionsschutz.

4. Hohe Spezialbeanspruchung

FTS-Bereiche, Glasindustrie, Bäckereien, Chemische Industrie

Neben mechanischen Einflüssen sind Bodenflächen in vielen Industriebetrieben gleichzeitig auch starken chemischen und thermischen Belastungen ausgesetzt.

Um einen entsprechenden Rundumschutz zu gewährleisten, sollte in jedem Fall eine robuste Dickbeschichtung zum Einsatz kommen. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel auf Fahrwegen, bietet eine Glattbeschichtung nicht die erforderliche Griffigkeit.

Ähnlich wie bei Dünnbeschichtungen kann auch hier durch die Einbindung von Abstreumaterialien die gewünschte Rutschhemmung erzielt werden. Jedoch sollte bei sehr hohen mechanischen Beanspruchungen eine Hartkornmischung anstelle von Quarzsanden verwendet werden.

Beschichtungssysteme von Weber sind in Verbindung mit verschiedenen Einstreumaterialien geprüft worden. Daher können praktisch alle Anforderungen der Berufsgenossenschaft erfüllt werden.

Mehrwert

ANWENDUNGSTIPP

Was tun bei Gussasphalt?

Eine farbige Endbeschichtung genügt, um traditionelle Gussasphaltflächen vor Öl und Treibstoffen zu schützen und ansprechend zu gestalten. Da Asphalt thermisch verformbar ist, sollten nur elastische Produktsysteme zum Einsatz kommen.

In der Praxis haben sich Polyurethanharzsysteme bewährt.

Ein geeignetes System ist die Gussasphaltbeschichtung von Weber mit weber.floor 4753 Beschichtung PU.

5. Für den Extremfall

Nahrungsmittelindustrie, Gießereien, Metallverarbeitung

Einzelne Industriebereiche stellen besonders hohe Anforderungen an die Bodenflächen.

In der Nahrungsmittelindustrie beispielsweise werden regelmäßig aggressive Desinfektionsmittel und Heißdampfreiniger eingesetzt, die Bodenflächen extrem belasten. Öle, Fette und Säuren aus Lebensmitteln dürfen den Untergrund nicht beeinträchtigen.

Einen adäquaten Schutz bieten Bodensysteme auf der Basis von Kunstharzestrichen. Für hohe Schichtdicken steht mit dem hochbelastbaren Industriefließestrich weber.floor 4605 eine mineralische Grundlage zur Verfügung.

Maximale Widerstandsfähigkeit

Das vor Ort herzustellende Kunstoffestrich- System von Weber besteht aus einem Reaktionsharz-Bindemittel und Quarzsanden.

Es zeichnet sich durch ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit und gute Chemikalienbeständigkeit aus.

Die Materialien sind nicht verrottbar, wasserundurchlässig sowie leicht zu reinigen und zu desinfizieren. Das System kann problemlos an erforderlichen Bodeneinbauten – wie zum Beispiel Abflüssen und Einläufen – angeschlossen sowie an Wänden hochgeführt werden.

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6. Optimaler Schutz

vor Chemikalien

Eine weitere große Herausforderung für Industrieböden sind aggressive Chemikalien. Sie greifen oft nicht nur die Betonoberfläche an, sondern sind auch in hohem Maße wassergefährdend.

Daher muss gerade bei Produktionsanlagen für chemische Stoffe besonderer Wert auf den Schutz der Umwelt gelegt werden.

Strenge gesetzliche Vorgaben

Zum Schutz von Wasser und Boden hat der Gesetzgeber das Wasserhaushaltsgesetz erlassen. Dabei wird zwischen dem sogenannten.

LAU-Bereich (Lagern, Abfüllen, Umschlagen) und dem HBV-Bereich (Herstellen, Behandeln, Verwenden) unterschieden. Speziell bei HBVAnlagen sind die Anforderungen besonders umfassend, da hier die Chemikalien im Produktionsprozess eingesetzt werden. Weber hat deshalb eigens für den HBV-Bereich eine hoch chemikalienbeständige und dauerhaft dichte Systemlösung entwickelt.

Schutz bei jeder Beanspruchung

Neben einer hervorragenden Chemikalienbeständigkeit weist die HBVBeschichtung von Weber noch eine Vielzahl weiterer Vorteile auf. Das System verfügt über eine hohe mechanische wie auch sehr gute thermische Resistenz und lässt sich problemlos dekontaminieren. Zudem genügt eine ableitfähige Endbeschichtung, damit das System auch einen umfassenden Schutz vor elektrostatischen Entladungen bietet. So erhält man eine Bodenfläche, die höchsten Belastungen und unterschiedlichsten Anforderungen dauerhaft gerecht wird. Selbstverständlich bietet Weber auch für LAU-Anlagen eine bauaufsichtlich zugelassene Systemlösung, die sich durch eine besonders hohe Wirtschaftlichkeit auszeichnet.

Mehrwert

REINIGUNGSTIPP

Chemikalien schnell entfernen

Verschüttete Chemikalien sollten sehr zeitnah entfernt werden. Verdunsten Säuren und Laugen, verstärkt sich der chemische Angriff.

Eine regelmäßige Reinigung und Pflege von Industriebeschichtungen trägt zur Werterhaltung bei. Für alle Beschichtungssysteme von Weber können Pflegeanleitungen angefordert werden.

Zementgebundene Industriebodenbeschichtungen und Parkhausbeschichtung OS 8

Anwendungsbereiche: Produktionshallen, Lagerflächen, Hochregallager, Tiefgaragen mit zementgebundener Nutzfläche

Zementgebundener Ausgleich mit Reaktionsharzbeschichtung

Anwendungsbereiche: Produktionshallen, Labore, Hochregallager, Tiefgaragen mit Reaktionsharzbeschichtung

Garagenbeschichtung mit Reaktionsharz

Anwendungsbereiche: private Autogaragen oder Tiefgaragen mit griffiger oder dekorativer Oberfläche

Gussasphaltbeschichtung in der Industrie

Anwendungsbereiche: Produktionsbereiche und Tiefgaragen mit Gussasphaltflächen, die farbig gestaltet und gegen chemischen Angriff (Mineralöle) geschützt werden sollen

Parkhausbeschichtung OS 8-System

Anwendungsbereiche: Parkhäuser oder Tiefgaragen erdberührt oder Zwischendecken im Innenbereich

Dickschichtiger Industriebodenausgleich

Anwendungsbereiche: als Industrieestrich und Endbeschichtung, für leichte, direkte mechanische Beanspruchung